Fujifilm Europe freut sich bekanntgeben zu können, dass die in Partnerschaft mit ENECO entwickelte Installation von fünf Windkraftanlagen am Produktions- und Forschungsstandort in Tilburg, Niederlande, abgeschlossen ist und alle Anlagen nun voll funktionsfähig sind.
Die fünf Windkraftanlagen (Vesta V90) können jeweils ein Maximum von zwei Megawatt erzeugen, so dass in der Summe ca. 20 % des gesamten Energiebedarfs des 63 Hektar großen Tilburger Fabrikgeländes gedeckt sind. Diese Entwicklung ist Teil des ehrgeizigen Ziels von FUJIFILM Manufacturing Europe BV einer klimaneutralen Fertigungsstätte. Allein mit diesen Windkraftanlagen werden sich die CO2-Emissionen um geschätzte 12.000 Tonnen pro Jahr reduzieren.
Das Unternehmen hat außerdem auf dem Firmenglände eine Wasser-Recycling-Anlage installiert, bestehend aus zwei großen Wasseraufbereitungssystemen. Mit diesen und anderen Maßnahmen zur Nachhaltigkeit schätzt FUJIFILM Manufacturing Europe BV, dass derzeit 13 % der im Werk produzierten Abfälle wiederverwendet, 68 % recycelt und 18 % regeneriert werden. Somit ist nur weniger als 1 % des gesamten Abfallvolumens definitiv zu entsorgen.
Zur Ergänzung dieser Initiativen hat Fujifilm auch die Möglichkeit zur Reinigung einiger Abwässer geschaffen, um sie anschließend wieder in die Produktion zurückführen zu können. Des Weiteren besteht zusammen mit drei benachbarten Unternehmen die Möglichkeit zum Bau eines kompletten Systems zur Abwasserbehandlung vor Ort. Zusätzlich wird eine Machbarkeitsstudie für den Ersatz des Erdgases in der Produktion durch Biogas erstellt. Die Ergebnisse dieser Studie sollen bis Ende 2011 zur Verfügung stehen.
Ryuta Masui, Senior Vice President der FUJIFILM Europe GmbH, sagt dazu: „Fujifilm hat sich immer für die Umwelt engagiert. Wir glauben, dass wir eine Verantwortung unserem Planeten haben und deshalb die Belastung so weit wie möglich reduzieren wollen. Nachdem nun die fünf Windanlagen jetzt angelaufen sind, sind wir stolz darauf, 20 % der am Standort Tilburg benötigten Energie durch Windkraft zu erzeugen.“
Er ergänzt: „Es ist nicht nur die Art und Weise, wie wir unsere Produktion betreiben, viel wichtiger sind dabei die Produkte selber. Unser Ziel ist es, sowohl prozesslose als auch chemiearme Offsetplatten in diesem Werk herzustellen. Zusätzlich sind weitere spannende Produkte für eine nachhaltige Anwendung in anderen Geschäftsfeldern hier in Tilburg in der Entwicklung.“
Das Unternehmen kann zudem bestätigen, dass seine mit Spannung erwartete dritte und technisch aktuellste Fertigungslinie für Offsetplatten (PS-10) - wie geplant - kurz vor der Vollendung steht. Die neue PS-10-Linie wurde so entwickelt, dass sie neben der Fujifilm „lo-chem“ Druckplatten-Familie auch die fortschrittliche und erst kürzlich für den Verkauf freigegebene Brillia HD PRO-T3 produzieren kann. Sobald fertig gestellt, wird diese Investitionen von Fujifilm in Tilburg in die Druckplattenproduktion nicht nur eine der weltweit größten sondern auch die bisher nachhaltigste sein.
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