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Fujifilm setzt neue Standards für die Druckplatten-Entwicklung mit den modifizierten ZAC-Prozessoren

Anwendern bietet sich ein riesiges Einsparpotential durch einen ver-ringerten Chemieverbrauch

02.12.2010

Fujifilms mehrfach ausgezeichnete Entwicklungsmaschinen der FLH-Z Reihe setzen beim Chemieverbrauch und bei der Wartungsfreundlichkeit neue Maßstäbe. Im Unterschied zu typischen E-Maschinen und Auswascheinheiten bieten die  FLH-Z ZAC-Einheiten als Teil von Fujifilms „Low-Chemistry-Familie“ dem Anwender ein bisher unerreichtes Einsparpotential, indem sie eine Entwickler-Kapazität von etwa 8.000 m² ermöglichen.

Diese Verbesserung bedeutet, dass Druckereien jetzt mit dem ZAC-System den niedrigsten branchenweiten Chemieverbrauch erreichen können. So lässt sich beispielsweise bei einem Betrieb, der in maximal drei Monaten ungefähr 10.000 m² Drucklatten verarbeitet, der Chemieverbrauch auf 216 Liter reduzieren. Dies kann, abhängig vom bisher genutzten System, eine Minimierung von rund 80 % ausmachen.

Die neuen FLH-Z-Systeme mit ZAC-Technologie wurden sowohl intern als auch bei Fujifilm-Anwendern unter Praxisbedingungen umfangreichen Testreihen unterzogen. Dabei haben sie eindrucksvoll bewiesen, dass  sie mehrere tausend Quadratmeter Druckplatten verarbeiten können, bevor wieder eine Reinigung der Maschine notwendig ist. Dies bedeutet für viele Betriebe, dass sie anstelle des bisherigen zweiwöchigen Rhythmus zukünftig nur noch alle drei Monate die Entwicklungsmaschine reinigen müssen.

„Fujifilm ist kontinuierlich auf der Suche nach Lösungen, die unseren Kunden ohne Qualitätseinschränkungen bei der Verbesserung ihrer Wirtschaftlichkeit und des praktizierten Umweltschutzes helfen”, sagte Sean Lane, Product Manager für Offsetdruck-Anwendungen bei Fujifilm in UK. „Die ZAC-Entwicklungsmaschine ist genau so eine Lösung. Weil die genutzte Entwicklerchemie auf einer silikatfreien Rezeptur basiert, kann dieses System eine sehr große Plattenmenge ohne ein Verschlammen oder Verstopfen der Filter verarbeiten. Zum Beispiel können Betriebe mit einem Durchsatz von 32.000 m²/Jahr während dieser Zeit durchschnittlich 40 Wartungsstunden  einsparen.“

Zusätzlich bieten sowohl die ‘lo-chem’ Druckplatten Brillia HD LH-PJE als auch die Brillia HD LH-PLE bei der Entwicklung in einem ‘ZAC-Prozessor durch den integrierten Enhanced Development Layer (EDL) eine verbesserte Löslichkeit der bildfreien Stellen während der Entwicklung, was die Standzeit des Entwicklers erhöht und so für einen größeren Entwicklungsspielraum und ein saubereres Arbeiten sorgt. Weil der Entwickler weder Alkohol noch andere Lösungsmittel enthält, verbessert sich dadurch die Zusammensetzung der Umgebungsluft am Arbeitsplatz.

Auf Grund der intelligenten ZAC-gesteuerten Regenerat-Zuführung arbeitet das System stabil und garantiert so gleichbleibende Qualität - auch bei sich verändernden Bedingungen wie z. B. Plattenverbrauch oder Formatwechsel . Dies ist besonders wichtig, wenn mit FM-Rastern gearbeitet wird.

Alle Entwicklungsmaschinen der FLH-Z Serie enthalten Fujifilms einzigartige ZAC-Software für eine intelligente und effektive Kontrolle des Regeneratbedarfs während der Druckplattenverarbeitung.  Typische Einsparpotentiale liegen bei 75 %. Die Stabilisierung der optimalen Entwickleraktivität erlaubt eine Verbesserung der Standzeit außerhalb bekannter Normen dieser Systeme – teilweise auch erreicht durch die Zusammensetzung des Entwicklers.

„Mit neuen Druckplatten und Entwicklungsmaschinen, die unter dem Slogan ‘low-chemistry’ angeboten werden, beweisen wir der Druckindustrie, wie ernst Fujifilm den Umweltschutz bei der Konzeptionierung neuer Produkte nimmt”, so der englische Product Manager Sean Lane. “Und mit dem ZAC-Processor, der jetzt gut 8.000 m² Druckplatten in einem Stammansatz entwickeln kann, bieten wir nun den Betrieben die Möglichkeit zu einer großen Einsparung von Chemie, Zeit und Geld.“

*1    Fujifilm hat in Nordamerika im Geschäftsbereich „Graphic Arts“ einen der sechs diesjährigen Intertech™-Technologie-Awards der Druckindustrie für den selbständig arbeitenden ZAC-Controller in den Entwicklungsmaschinen der FLH-Z Baureihe für CTP-Druckplatten erhalten. Diese Awards werden immer an Unternehmen vergeben, deren neue Technologien vom zuständigen Gremium als „außergewöhnlich“ für die Druck- und Medienindustrie angesehen werden.

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