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Schweiz

Bildgebung trifft auf IT: SYNAPSE bietet eine herausragende medizinische Konnektivität

1983 begann Fujifilm mit dem Verkauf der Fuji Computed Radiography (FCR) und wurde so zum ersten Unternehmen der Welt, das digitale Röntgendiagnose-Bildgebungssysteme anbot. Medizinische Fachkräfte lernten schnell die Vorzüge digitaler Diagnosebilder und deren einfache Speicherung und Verarbeitung zu schätzen. Sie stellten fest, dass die Bilder aus zahlreichen Tests und Verfahren innerhalb sowie untereinander von Einrichtungen weitergegeben und sogar für Ferndiagnosen und -beratungen herangezogen werden konnten.

Diesen Trend erkennend sah Fujifilm eine Gelegenheit, seine für FCR entwickelten Technologien zu nutzen und an der Weiterentwicklung der Konnektivität innerhalb von und zwischen medizinischen Einrichtungen mitzuwirken. Derart inspiriert entwickelte Fujifilm mit SYNAPSE eine medizinische IT-Lösung, mit deren Hilfe Benutzer medizinische Diagnosebilder global verwalten, innerhalb von und zwischen medizinischen Einrichtungen weiterleiten und für spezifische Diagnoseanwendungen verarbeiten können.

Entscheidung, diese Neuentwicklung global einzuführen

Mitte der 1990er Jahre, zu Beginn der Entwicklung von SYNAPSE, begannen Fachkräfte in Europa und den USA medizinische Diagnosebilder über private Netzwerke mit PACS (Picture Archiving and Communication System) zu verwalten und weiterzuleiten. Im Gegensatz zu diesem System verwendete Fujifilms SYNAPSE-Konzept das aufkommende Internet und Webtechnologien anstatt privater Netzwerke. Im Kern war es ein webbasiertes PACS.

Da sich Netzwerke über das Internet schnell und bequem errichten lassen, würde ein webbasiertes PACS die Hürden bei der Implementierung für kleine und große Einrichtungen gleichermaßen erheblich reduzieren. So wäre ein großes Krankenhaus beispielsweise in der Lage, Diagnosebilder mit einer kleineren Klinik auszutauschen, und eine Ferndiagnose würde ebenfalls praktikabler sein.

Gleichzeitig schritt die Digitalisierung der medizinischen Bildgebung rasch voran, und Fujifilm hatte nur das FCR in seinem Produktsortiment für diesen Markt. Als ein führendes Unternehmen der Branche entschied sich Fujifilm, sein Produktsortiment um innovative IT-Systeme zu ergänzen, die alle Arten von medizinischen Bildgebungsanwendungen verarbeiten konnten. Zweifel zu unterdrücken, diese neu entstandenen Bedürfnisse nicht erfüllen zu können, war eine starke Motivation bei der Verwirklichung von SYNAPSE.

Zu Beginn des SYNAPSE-Forschungs- und -Entwicklungsprojekts führte eine lange Reihe von intensiven Diskussionen zu einem radikalen Entschluss - einem, der sich im hohen Maß auf die Ausrichtung von Fujifilms Innovationen auswirkt. Auch wenn Fujifilm ein japanisches Unternehmen war, entschied sich das Team dafür, mit der Entwicklung von SYNAPSE in den USA zu beginnen.

Ein früheres Teammitglied beschreibt die Denkweise, die hinter dieser Entscheidung stand: “Die USA war die Geburtsstätte des Internets und zudem führend in den Bereichen der Telekommunikationsstandards und EDV-Betriebssysteme. Darüber hinaus war die akademische und militärische Nutzung von PACs weit verbreitet, und so gab es viele Beispiele medizinischer Konnektivität, von denen wir lernen konnten. Natürlich war Fujifilm kein IT-Unternehmen, und daher war der Aufbau einer zentralen Forschungs- und Entwicklungspräsenz an der US-Westküste eine enorme Herausforderung. Aber um uns schnell mit den neuesten Technologien, Kenntnissen und Markanforderungen vertraut zu machen und unser F&E-Projekt voranzutreiben, waren wir darauf vorbereitet, uns diesen Herausforderungen zu stellen.”

Einsatz von Fachwissen im Bereich der Bildgebung zur Entwicklung neuer Innovationen

Die USA hatte uns als Standort nicht enttäuscht, und bald schon fand sich Fujifilm inmitten der innovativen Entwicklung wieder, die es sich ausgemalt hatte. Im Jahr 1998 stellte FUJIFILM Medical Systems, USA, Inc. (FMSU) ein Entwicklungsteam rund um die Personen zusammen, die maßgeblich an der Entwicklung einiger der fortschrittlichsten PACS-Systeme beteiligt waren, die seinerzeit im Einsatz waren. Diese Experten wurden wiederum von Softwareingenieuren mit unterschiedlichsten Hintergründen unterstützt. Dieses Team begann, SYNAPSE in atemberaubender Geschwindigkeit Realität werden zu lassen.

Ein Ingenieur des Teams erinnert sich an diese ersten Tage: "Obwohl wir Späteinsteiger in der PACS-Welt waren, konnten wir unsere proprietären, fortschrittlichen digitalen Bildverarbeitungs- und Datenkomprimierungstechnologien recht flexibel mit der aufkommenden Internet-Technologie kombinieren und über die Windows-Plattform zugänglich machen. Diese Kombination stellte zu jener Zeit eine vollkommen neue Idee dar. Darüber hinaus nutzten wir unseren Standort in den USA, um sehr schnell Experten in verwandten Technologien in das Projekt zu integrieren, was uns bei der Realisierung neuer Innovationen enorm weiter half."

Fujifilms ehrgeiziges Vorgehen bei der Forschung und Entwicklung war die treibende Kraft hinter dem Erfolg des Projekts. PACS entwickelte sich schnell von einem, in sehr wenigen Umgebungen verwendeten System zu einem, das die Möglichkeiten des Internets gezielt nutzt, um Fachkräften jederzeit den Zugang zu wichtigen medizinischen Bildern bereitzustellen.

Aufbau eines Beratungsteams, das für eine erstklassige IT-Lösung benötigt wird

Fujifilm begann auch neue Wege zu suchen, um mit Kunden bei der Entwicklung von IT-Lösungen zusammenzuarbeiten. Um die Einführung von SYNAPSE in medizinischen Einrichtungen zu erleichtern, war es wichtig, den Systemworkflow zu optimieren und auf die jeweilige medizinische Versorgungsumgebung abzustimmen. Darüber hinaus mussten die medizinischen Fachkräfte an jedem medizinischen Arbeitsplatz darin geschult werden, wie sie auf die unterschiedlichsten, vom System bereitgestellten Informationen zugreifen und diese verwenden können. Fujifilm erkannte die Notwendigkeit, neue Wege in Bezug auf die Zusammenarbeit mit Kunden einzuschlagen, um die Akzeptanz von technologischen Innovationen zu gewährleisten.

Daher baute FMSU in Vorbereitung der US-Einführung von SYNAPSE im Jahr 2000 ein spezialisiertes Beratungsteam auf, das bei der Analyse und Präsentation von Workflows, dem Systemdesign und der Systementwicklung sowie bei Benutzerschulungen und anderen Bereichen helfen sollte. FMSU rekrutierte hervorragende Beratungstalente von lokalen IT-Unternehmen und baute eine starke Organisation auf.

Ein Teammitglied berichtet von den Bemühungen: “Fujifilm hatte keine beratende Funktion im IT-Bereich. Durch unsere Erfahrungen im Bereich der Forschung und Entwicklung in den USA wurde uns bewusst, wie wichtig eine derartige Funktion war, da das Thema "Medizinische Konnektivität" für die damalige Zeit sehr fortschrittlich war. Die Einrichtung einer derartigen Beratungsfunktion war eine genauso große Neuerung wird das Produkt selbst.”

Die Entwicklung von SYNAPSE geht weiter

Innerhalb von fünf Jahren nach der Einführung war SYNAPSE zu einer bewährten Lösung geworden, die in über 1.000 medizinischen Einrichtungen in den USA, Europa, Japan und anderen Regionen zum Einsatz kam. SYNAPSE bietet dank des bequemen und effizienten Austauschs von Informationen außergewöhnliche medizinische Konnektivität. So war es möglich, die Erstdiagnose in einer lokalen Klinik zu erstellen, anschließend umfangreichere Tests und Behandlungen in einer größeren medizinischen Einrichtung durchzuführen und dann wiederum regelmäßige Kontrolluntersuchungen in der ursprünglichen lokalen Klinik durchzuführen. Die schnelle Akzeptanz von SYNAPSE lag größtenteils darin begründet, dass es in Situationen wie diese oder durch die Unterstützung wichtiger Aufgaben wie die Unterzeichnung der Einverständniserklärung wesentlich zur Qualität der medizinischen Versorgung beigetragen hat.

Auch heute hat SYNAPSE unseren weltweiten Kunden immer wieder neue Funktion zu bieten. Das System hilft beispielsweise in Ländern mit zu wenigen Krankenhäusern, die Menschen besser zu behandeln oder in weiten Gebieten bessere medizinische Versorgung bereitzustellen.

Fünfzehn Jahre nach der Einführung von SYNAPSE sind viele, die an dessen Entwicklung beteiligt waren, weiterhin bei Fujifilm damit beschäftigt, innovative Ideen zu entwickeln und umzusetzen. Ein Beispiel dafür ist die Ausstattung der Produktreihe der führenden medizinischen Bildgebungslösungen mit erweiterten Suchfunktionen, die bei der Erkennung von Mustern in Bildern helfen und so die Diagnostiker unterstützen. Ein Mitglied des ursprünglichen Entwicklungsteams, das an der Weiterentwicklung des Produkts beteiligt ist, meinte: "Die Tatsache, dass sich bei uns schon immer alles um Bilder drehte, ist ein großer Vorteil für uns. Und diese Stärke nutzen wir, um sicherzustellen, dass SYNAPSE auch in Zukunft stetig weiterentwickelt wird.”

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