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AT YOUR SERVICE - FUJIFILM

AT YOUR SERVICE

Damals und heute

Fujifilm hat die Möglichkeit, medizinisches Personal, Ärzte und Patienten während der aktuellen Coronavirus Pandemie zu unterstützen. Die Belegschaft Fujifilms hat sich schnell an die neue Situation angepasst, um Service und Unterstützung für diejenigen zu ermöglichen, die sie während der Pandemie am dringendsten benötigen. Fujifilm wurde 1934 gegründet und hat, nur zwei Jahre später, bereits die ersten Röntgenfilme auf den Markt gebracht. Das war der Startschuss für Fujifilms kontinuierlichen Einsatz für die Gesundheit der Mitmenschen. Schauen Sie sich dieses Video (Englisch) an, um einige Meilensteine von Fujifilm im Bereich des Gesundheitswesens zu sehen:

Aufgrund des Ausbruchs des neuartigen Coronavirus und des Charakters der Krankheit, die die menschliche Lunge besonders stark angreift, steht das Röntgen im Jahr 2020 im Fokus. Leider nicht in erster Linie aufgrund des 125-jährigen Jubiläums der Entdeckung der Röntgenstrahlen durch Wilhelm Conrad Röntgen, sondern wegen einer neuen Krankheit, die die Welt in eine Krise stürzt und die Gesundheit der Menschen stark gefährdet.

Fujifilms jahrzehntelange Forschungs- und Entwicklungsarbeit und die Verfolgung strategischer Kooperationen haben das Unternehmen nun in die Lage versetzt, das Gesundheitswesen über das gesamte Spektrum der Patientenbetreuung von der Prävention über die Diagnostik bis hin zur Therapie zu unterstützen.

Fujifilm hat sich immer weiterentwickelt, sodass Technologien und Mitarbeiter für Sie da sein können. Daher fühlen Sie sich bitte eingeladen, einige der Fujifilm-Mitarbeiter kennenzulernen, die als Techniker oder Applikationsspezialisten in diesem Bereich tätig sind. Erfahren Sie, wie sie die aktuelle Coronavirus Pandemie erlebt haben.

AT YOUR SERVICE - Interviews

– Wir sind für Sie da. Während der aktuellen Coronavirus Pandemie arbeiten unsere Techniker und Applikationsspezialisten an vorderster Front mit den medizinischen Fachkräften, um sicherzustellen, dass Patienten diagnostiziert und behandelt werden können. Dies sind ihre Geschichten. –

Anika Sand - Applikationsspezialistin Radiologie - 2020

Anika Sand betreut als Applikationsspezialistin bei Fujifilm, Geschäftsbereich Medical Systems, Krankenhäuser in Deutschland und teilt hier ihre Erfahrungen und Empfindungen während der Coronavirus Pandemie. Aufgrund der schnellen Entwicklungen der Corona Situation möchten wir Sie darauf hinweisen, dass wir das Interview bereits im Jahr 2020 geführt haben.

Fujifilm: Was waren Ihre ersten Gedanken als die Coronavirus Pandemie Deutschland erreichte?

Anika Sand: Am Anfang, als Corona Deutschland erreichte, war ich wahrscheinlich besorgt darüber, ob und wie sich die Pandemie auf meine Arbeit auswirken würde - nicht nur für Fujifilm, sondern vor allem für Ärzte, Krankenschwestern und Patienten. Medizinische Einrichtungen, wie Krankenhäuser oder Arztpraxen, mussten sich innerhalb kurzer Zeit auf die Situation vorbereiten. Auch das Leben außerhalb der Krankenhäuser wurde für alle schwieriger.

Fujifilm: Wir möchten Sie gerne besser kennen lernen. Sie sind Applikationspezialistin für Radiographiesysteme bei Fujifilm in Deutschland. Können Sie Ihre Aufgaben beschreiben?

Anika Sand: Meine Aufgabe ist es, unsere Kunden unmittelbar nach der Installation unserer Medizinischen Systeme vor Ort zu betreuen. Ich führe die Einweisungen mit dem Bedienpersonal durch und richte die Software nach den Wünschen und Bedürfnissen des Kunden ein. Außerdem ändere ich in Zusammenarbeit mit den Ärzten die Bildverarbeitung, wenn dies gewünscht wird. Bei Fujifilm arbeiten wir als ein Team, daher begleite ich auch Produktdemos zur Unterstützung meiner Vertriebskollegen vor Ort.

Fujifilm: Was motiviert Sie, jeden Tag zur Arbeit zu gehen?

Anika Sand: Ich arbeite jetzt seit fast 7 Jahren für Fujifilm. Zuvor hatte ich als MTA in einer radiologischen Praxis gearbeitet und war auf der Suche nach einer neuen Herausforderung. Bei Fujifilm habe ich aufgrund unseres umfangreichen Produktportfolios und der ständigen Neuentwicklungen nie das Gefühl "stehen zu bleiben". Ich kümmere mich um unsere digitalen Röntgensysteme, mobilen und tragbaren Radiographie-Lösungen und den Bereich Mammographie und CT.

Natürlich haben wir während COVID-19 eine Veränderung der Nachfrage erlebt, insbesondere bei unseren mobilen Röntgengeräten.

Die Kunden, die ich betreue, sind also gemischt. Das kann von einer radiologischen, gynäkologischen oder chirurgischen Praxis bis hin zu einer Universitätsklinik reichen. Es kann sehr bereichernd sein, mit Kunden zu arbeiten und ihnen die neueste Technologie zeigen zu können.

Fujifilm: Wie unterstützen Sie die Krankenhäuser, Ärzte und Krankenschwestern in der aktuellen Situation?

Anika Sand: Zu Beginn der Pandemie ist unsere Arbeitsbelastung gestiegen, weil Termine vor Ort sorgfältig geplant und vorbereitet werden müssen. Auch die Übernachtungen in Hotels sind schwieriger geworden, da auch dort die Schutzbestimmungen eingehalten werden müssen.

Meine eigentliche Arbeit erledige ich auf die gleiche Weise wie früher. Nur das "Wie" hat sich geändert - und das hat sich sehr verändert. Auch die Betreuung ist nicht viel anders. Sicherlich kann man bestimmte Dinge per Telefon oder online erledigen, aber die direkte Zusammenarbeit mit den Kunden ist in der Regel die effizienteste Arbeitsweise - die Interaktion ist einfacher und direkter, man kann von Angesicht zu Angesicht erklären und einweisen.

Ich kann und muss für meine Arbeit immer noch in die Kliniken gehen. Ich bin dafür verantwortlich, dass der radiologische Betrieb mit unseren Geräten reibungslos funktioniert, unabhängig davon, ob es um die Bedienung oder die Einstellung der Bilder geht.

Fujifilm: Was hat sich vor Ort - in Krankenhäusern und Arztpraxen - für Sie geändert?

Anika Sand: Ich habe immer eine Gesichtsmaske oder Gesichtsbedeckung dabei. Ich bringe auch Desinfektionsmittel mit, aber es steht auch beim Kunden in allen Abteilungen zur Verfügung. Schon vor COVID-19 waren die Eingänge zu den Kliniken mit Desinfektionsmittelspendern ausgestattet.

Es ist beruhigend, ein gutes Krisenmanagement in den Krankenhäusern zu erleben, wobei alle deutschen Kliniken, mit denen ich gearbeitet habe, gut vorbereitet sind. Allerdings ist die Unsicherheit darüber, was die Zukunft bringt, vorhanden. Inzwischen sind die Kliniken jedoch wieder in relativ normalem Betrieb, der bis vor kurzem noch stark eingeschränkt war. Ich fühle mich sicher, ob ich zu Hause oder in den Kliniken arbeite. Und sicherlich ist die Arbeit mit einer Gesichtsmaske notwendig und kann lebensrettend sein, ist aber etwas schwierig, weil nach vielen Gesprächen die Luft darunter ziemlich dünn wird. Ein "normaler" Arbeitstag kann daher anstrengend werden.

Fujifilm: Was hat sich zu Hause und am Arbeitsplatz verändert?

Anika Sand: Für mich hat sich nicht so viel geändert. Normalerweise würde ich von zu Hause arbeiten. Für meinen Partner und mich ist das also nichts Neues.

Am Arbeitsplatz ist die Situation allerdings ganz anders. Persönliche Treffen und Vor-Ort-Schulungen können nicht stattfinden. Dennoch hat unser Team eine Lösung gefunden, wie wir im Home-Office mit regelmäßigen Web-Meetings Informationen austauschen können, um alles bestmöglich am Laufen zu halten.

Fujifilm: Was haben Sie bei Ihrer jüngsten Arbeit während der Coronavirus Pandemie gelernt?

Anika Sand: Zu meiner Arbeit gehören viele Reisen. Oft muss ich bei Ärzten und Krankenschwestern vor Ort sein, um sie bestmöglich unterstützen zu können. Deshalb sind Reisen und Übernachtungen für meine Arbeit erforderlich. Zu Anfang bestand das Problem darin, dass viele Hotels und alle Restaurants schließen mussten und es schwierig war, eine Übernachtungsmöglichkeit zu finden, geschweige denn, nach einem Arbeitstag etwas zu essen. Für mich war positiv festzustellen, dass man Probleme als Herausforderungen sehen kann, und dass große und kleine Probleme, nach den geltenden Vorschriften und mit kreativem Denken, gelöst werden können. Zum Beispiel haben ein Kollege und ich eines Abends einfach ein Picknick „mit Abstand“ in unserem Hotel gemacht. Ich habe von Anfang an gehofft, dass wir als Gesellschaft diese Krise überwinden und alle schnell wieder zur Normalität zurückfinden und aus dieser Erfahrung lernen können.

 

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