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Die 4K-Objektive von Fujifilm: verändern die TV-Branche durch beeindruckende Bildqualität

Auf der Großleinwand im Kino. Auf dem heimischen TV-Flachbildschirm. Auf einem Endgerät unterwegs. Die Menschen schauen mehr Videos und stellen höhere Erwartungen an die Qualität denn je zuvor. Um den Bedarf der Zuschauer in dieser sich ständig weiterentwickelnden Welt zu entsprechen, fordern Filmindustrie und Sender die höchstmögliche Bildqualität. Weil 4K die vierfache Auflösung von HD bietet, wächst seine Beliebtheit als neuer Standard für Filme und Sender.

2015 hat Fujifilm die FUJINON UA Serie entwickelt, das weltweit erste 4K-Zoom-Objektiv für Übertragungen, die diesen neuen Standard vorantreibt. Diese Produktserie hat bei der Einrichtung von Fernsehstationen dazu beigetragen, ausschließlich in 4K senden und es ist geplant, die kommenden Olympischen Sommerspiele in Rio de Janeiro in 4K aufzuzeichnen. Hinter diesem großen Fortschritt in der Fernseh-Bildqualität liegt eine Fujifilm Produktstrategie, die konventionelles Wissen, was ein Objektiv sein kann und was nicht, vom Tisch wischt.

Fernsehen und Video: zwei verschiedene Welten von Kameraobjektiven

In der Welt der Fernsehproduktionen suchen Kameraleute immer nach bedeutungsvollen Elementen in der Szene vor ihnen. Darum ist es bei Kameraobjektiven besonders wichtig, dass sie sich leicht bewegen und bedienen lassen. Fernsehkameraobjektive müssen leicht, kompakt und tragbar sein sowie leicht zu bedienende Fokus- und Zoomfunktionen haben. Da Fernsehkameraleute den Fokus zwischen verschiedenen Gegenständen schnell hin und herwechseln können müssen, ziehen sie meistens Vergrößerungsobjektive mit großem Brennweitenbereich vor. Fujifilm hat in den 1960er Jahren angefangen Objektive für Fernsehkameras zu entwickeln und seitdem eine breite Produktpalette vorgestellt, die diese und viele andere Anforderungen erfüllt.

Als Fujifilm also im Jahr 2002 den Filmkameramarkt betrat, waren seine Ingenieure verständlicherweise daran interessiert sich den unterschiedlichen Bedürfnissen und Kulturen der Filmindustrie anzupassen. Im Gegensatz zur spontanen Fernsehwelt erforderte das Drehen eines Films, Szenen festzuhalten, die zuvor sorgfältig geplant wurden. Mehr noch, Filmkünstler in hochspezialisierten Rollen nehmen sich reichlich Zeit, jedes Detail perfekt zu bekommen. Bildqualität steht meistens über Manövrierfähigkeit und Benutzerfreundlichkeit. Obwohl der neue Markt, in den Fujifilm eintrat, grundlegende Veränderungen durchmachte, wie den Wechsel zur digitalen Aufnahme und Projektion, standen Filmkameraobjektive noch immer für die Bildqualität als höchstem Gut.

4K als Chance zur Revolution der Kameraobjektive

Die erste 4K-Filmkamera kam 2006 auf den Markt und war die Antwort auf den Bedarf nach hervorragender Bildqualität in der Filmbranche. 2009 stellte Fujifilm das weltweit erste Teleobjektiv für 4K-Digitalfilmkameras vor. Dann setzte Fujifilm auf seine eigene Fähigkeit, einen völlig neuen Objektivtyp für 4K-Digitalfilmkameras zu entwickeln: kompakt und leicht, Zoom mit großer Brennweite. Für zusätzliche Flexibilität konnte die Drive-Unit für Zoom und Fokus vom Objektiv abgenommen werden. Die FUJINON ZK Serie war revolutionär - eine Art Hybrid, das die ultrahohe Bildqualität eines Filmkameraobjektives mit der Beweglichkeit und Benutzungsfreundlichkeit eines Fernsehkameraobjektivs kombiniert.

Trotzdem waren die Ingenieure von Fujifilm noch nicht zufrieden. Sie waren fest entschlossen ein Kameraobjektiv zu entwickeln, das noch leichter zu bedienen war. Die Filmproduktionsbranche stand unter immer höherem Konkurrenzdruck, und ein beweglicheres Objektiv konnte teure Stunden am Set oder Standort einsparen, während sich die Kameraleute auf hervorragendes Bildmaterial konzentrieren konnten. Obwohl die Ingenieure zuversichtlich waren ein Erfolgsprodukt schaffen zu können, sahen sie sich sofort einigen erheblichen Herausforderungen bei der Planung gegenüber.

Der Bildsensor einer Filmkamera ist viel größer als der einer Fernsehkamera. Darum bedeutet ein Vergrößerungsobjektiv mit großem Brennweitenbereich ein langes, schweres Objektiv - es sei denn, das Design ist wirklich innovativ. Für ein Objektiv, das sehr kompakt und leicht sein sollte, mussten die Ingenieure einen eingebauten Objektivmechanismus sowie extrem dünne Elemente entwerfen und die Zahl der Objektivteile überhaupt reduzieren. Außerdem mussten die Ingenieure die Drive-Unit so entwerfen, dass sie die Funktionalität sowohl für die Fernseh- als auch für die Filmbranche erfüllte. Dieses 4K-Filmkameraobjektiv würde extrem fortschrittliche Herstellungstechnologien erfordern und natürlich würde Fujifilm nicht den kleinsten Kompromiss bei Bildqualität oder Stabilität zugestehen.

Die Ingenieure von Fujifilm nahmen diese Herausforderung an und waren von der Tatsache inspiriert, dass keine andere Firma weltweit in der Lage war das Objektiv zu entwickeln, das ihnen vorschwebte. Tatsächlich hatten zu dieser Zeit die meisten Hersteller von Filmkameraobjektiven nicht die Technologie, ein 4K-Objektiv mit großer Brennweite und einer Drive-Unit dieser Leistungsstärke anzubieten.

Die zusätzliche Drive-Unit machte das 4K-Objektiv zu einem Erfolg in der Fernsehwelt.

Die zusätzliche Drive-Unit machte das 4K-Objektiv zu einem Erfolg in der Fernsehwelt.

Auf große Veränderungen in der Film- und Fernsehbranche reagieren

Als Fujifilm das neue Objektiv für Digitalfilmkameras den Kameraleuten vorstellte, sagten sie meistens: "Das sieht aus wie ein Fernsehkameraobjektiv!" Zunächst schienen sie das Produkt nicht annehmen zu wollen. Als aber FUJIFILM das neue FUJINON ZK Objektiv auf einer internationalen Messe vorstellte, gingen Bestellungen aus der ganzen Welt ein. Das FUJINON ZK Objektiv überraschte und erfreute die Experten der Branche, es überwand das althergebrachte Wissen und brachte die Filmbranche in Aufruhr.

Als unerwarteter Bonus übernahmen sehr bald auch Fernsehkameraleute das FUJINON ZK Objektiv, die es mit ihren 4K-Kameras benutzten. Obwohl die Nachfrage nach 4K-Bilderfassung bereits groß war, gab es kein 4K-Objektiv auf dem Markt, das spezifisch für ihren Bedarf entworfen war. Obwohl sie ursprünglich für Filmkameras entworfen waren, erwiesen sich die FUJINON ZK Objektive als effektiv in der Herausforderung von 4K-Bildern für das Fernsehen.

Noch immer entsprach die Filmkamera-Ausführung des FUJINON ZK noch nicht ganz dem Bedarf für das Fernsehen: die Vergrößerungsleistung war noch nicht ausreichend, die Fokusleistung noch nicht auf Fernsehkamerastandard. Noch immer gab es kein 4K-Objektiv speziell für das Fernsehen. Also machte sich Fujifilm daran, ein Fernsehkameraobjektiv vor seinen Konkurrenten zu entwickeln.

Vergleich von HD- und 4K-Bildern

4K in der Fernsehbranche vorantreiben

Während Fujifilm die FUJINON UA Serie für Fernsehkameraobjektive entwickelte, legte das Unternehmen großen Wert auf den Beitrag von Profis, die das FUJINON ZK Objektiv für das Fernsehen benutzt hatten, sodass es einen soliden Einblick in die Erwartungen der Branche bezüglich Bildqualität erhielt.

Die weltweit ersten 4K-Objektive für das Fernsehen wurden bei Sendern und Videoproduktionsfirmen begeistert gefeiert. Insbesondere seit der Markteinführung der Serie hat die 4K-Live-Übertragung von Sportveranstaltungen rapide zugenommen. In Großbritannien nutzen einige Sportsender das Potenzial dieser neuen Objektive und setzen 4K-Übertragungswagen live ein, sie lassen sogar Fernsehsender ausschließlich in 4K senden. Viele Sender haben die Verschiebung hin zum neuen Zeitalter der 4K-Bildqualität erkannt und die FUJINON UA Serie übernommen, mit der sie sich jetzt auf die 4K-Übertragung der Olympischen Sommerspiele 2016 in Rio vorbereiten.

In dem Fujifilm herkömmliches Wissen zur Seite geschoben und die Mauern zwischen den Branchen eingerissen hat, hat das Unternehmen der 4K-Revolution in Film und Fernsehen den Weg geebnet. Basierend auf seine erfolgversprechenden, bahnbrechenden Produkte in diesen Märkten, erforscht und entwickelt Fujifilm nun Objektive für 8K-Kameras.

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