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Fujifilm Europe demonstriert seine Führungsrolle im Bereich Nachhaltigkeit und unterstützt damit die FUJIFILM Holdings Corporation, die ihre Emissionsziele nach oben revidiert

14.08.2020


Der Produktionsprozess des europäischen Hauptproduktionsstandortes von Fujifilm in Tilburg, den Niederlanden, wird seit 2016 vollständig mit Windenergie betrieben. Foto: Fujifilm

Die FUJIFILM Europe GmbH setzt ihr Engagement für Nachhaltigkeit fort. Um seiner Vorreiterrolle in Umweltfragen gerecht zu werden, setzt das Unternehmen neue konzernweite Umweltmaßnahmen und überarbeitete Emissionsziele um. So möchte Fujifilm sowohl seine Klimaschutz Initiativen als auch positiven Auswirkungen auf den Klimawandel beschleunigen.

Die FUJIFILM Holdings Corporation hat ihre Umweltziele für das Geschäftsjahr 2030, welches im März 2031 endet, aktualisiert. Ziel ist es, die Emissionen von Kohlendioxid (CO2) des globalen Fujifilm-Konzerns über den gesamten Produktlebenszyklus zu reduzieren. Die anfänglich geplante Reduktion um 30% wurde auf nun 45% im Vergleich zum Emissionslevel von 2013 angepasst. Dieser Ansatz wurde von der internationalen Umweltinitiative Science Based Targets als WB2°C (deutlich unter 2°C) zertifiziert. Die Zertifizierung bescheinigt diese Zielsetzung als wissenschaftlich fundiert, um das 2°C-Ziel des Abkommens von Paris zu erreichen. Das Ziel, durch die Bereitstellung emissionsarmer Produkte und Dienstleistungen zur Verringerung der CO2-Emissionen in der Gesellschaft beizutragen, wurde von 50 Millionen Tonnen auf 90 Millionen Tonnen angehoben.

Der Produktionsprozess des europäischen Hauptproduktionsstandortes von Fujifilm in Tilburg, den Niederlanden, wird seit 2016 vollständig (100%) mit Windenergie betrieben. In Tilburg produziert Fujifilm beispielsweise Fotopapier, Offsetplatten und Membranen. Die fünf Windturbinen, die seit 2011 am Standort Tilburg stehen, erzeugen rund 20% des benötigten Stroms. Die restliche regenerative Energie für den Standort wird über Windturbinen in den Niederlanden und Belgien produziert. Zusammen mit weiteren Maßnahmen, zu denen eine Reihe anderer Fujifilm-Betriebe in Europa gehören, die zu 100% mit erneuerbarer Energie betrieben werden, hatte dies große Auswirkungen auf die Emission von Kohlendioxid (CO2) bei Fujifilm. So sind hier, im Vergleich zum Fiskaljahr 2013, Kohlendioxidemissionen um 50% zurückgegangen und übertreffen damit die globalen Unternehmensziele Fujifilms.

Im Rahmen wirtschaftlicher Maßnahmen, die als Reaktion auf die Verbreitung von COVID-19 umgesetzt wurden, erleben wir den weltweiten Aufruf, einen grünen Aufschwung in Gang zu setzen und durch unser tägliches Handeln eine nachhaltige Gesellschaft aufzubauen

erläuterte Peter Struik, Geschäftsführer der FUJIFILM Europe GmbH und Präsident der FUJIFILM Manufacturing Europe B.V., und erklärte weiter:

"Inmitten dieses Trends, hoffe ich, dass wir durch das Anpassen unserer globalen Emissionsziele und das kontinuierliche Ausüben unserer Führungsrolle im Bereich der Umweltfragen in Europa - indem wir über die globalen Unternehmensziele hinausgehen - deutlich machen, dass wir es ernst meinen, weiterhin einen grünen und nachhaltigen Beitrag zur Gesellschaft zu leisten.“

Darüber hinaus, hat sich die Fujifilm-Gruppe zu neuen Zielen für umweltbewusste Produkte und Dienstleistungen verpflichtet, indem sie bei der Entwicklung dieser Produkte und Dienstleistungen die Umweltauswirkungen berücksichtigt. Produkte und Dienstleistungen, die darauf abzielen, die Umweltauswirkungen deutlich zu reduzieren, werden als die Green Value Products des Fujifilm-Konzerns zertifiziert. FUJIFILM Holdings hat sich ebenfalls das neue konzernweite Ziel gesetzt, den Umsatzanteil von Green Value Products bis zum Fiskaljahr 2030 auf 60% des Gesamtumsatzes des Konzerns zu steigern.

Zu den Kriterien für “Green Value Products”, die im ISO14021 Standard entwickelt wurden, gehören die Berücksichtigung des Klimawandels, das Recycling von Ressourcen, die Reduzierung von Umweltrisiken wie die Verwendung gefährlicher Substanzen und die Verringerung von Abfall. Das Programm definiert gruppenweite Zertifizierungsränge (Diamond, Gold und Silver) und hat seit 2018 140 Artikel zertifiziert.

 

 

  

Rang Zertifizierungskriterien
Diamond Produkte und Dienstleistungen, die die Umweltbelastung durch den Einsatz innovativer Technologien drastisch reduzieren
Gold Produkte und Dienstleistungen, die die Umweltauswirkungen auf höchstem Niveau in ihrer jeweiligen Branchen reduzieren
Silver Produkte und Dienstleistungen, die die Umweltauswirkungen auf einem höheren Niveau reduzieren, als es dem Standard ihrer jeweiligen Branche entspricht

Beispiele für Produkte und Dienstleistungen, die als Green Value Products der FUJIFILM-Gruppe zertifiziert wurden

  • “SUPERIA ZE-N” (Diamond)
Bei der Verwendung dieses Produkts entfällt der klassische Entwicklungsprozess per Zeitungsrotation, der den Einsatz von harten alkalischen Chemikalien, Wasser und Elektrizität beinhaltet. Dadurch wird der Einsatz von Chemikalien, Wasser und Elektrizität vollständig vermieden und es entsteht kein Flüssigabfall. Kombiniert mit den Vorteilen eines geschlossenen Recyclingkreislaufs, der CTP-Platten zu ähnlicher Qualität bei Wiederverwendung des Hauptmaterials Aluminium herstellt, entspricht dies einer Reduzierung der CO2-Emissionen um ca. 390 Tonnen pro Anlage und Jahr.

  • FUJIFILM GFX 50R (Gold)
Im Bestreben, Ressourcen zu sparen und Verpackungsmaterial zu reduzieren, wiegt die FUJIFILM GFX 50R, eine Mittelformatkamera mit branchenführender Bildqualität für Profi- und Amateurfotografen, 775 g. Damit ist sie 16 % leichter als die GFX 50S, eine Kamera des gleichen Serienmodells. Insgesamt konnte bei der FUJIFILM GFX 50R eine Verkleinerung um etwa 8% und einer Reduzierung der Teile um etwa 14% erreicht werden.

  • instax mini Link (Gold)
Der Smartphone-Drucker instax mini Link ist im Vergleich zu den herkömmlichen Modellen von Fujifilm um ca. 20% kleiner und leichter und hat 40% weniger Teile und ist somit Wegweiser in Bezug auf nachhaltige Smartphone-Drucke. Die Wiederverwendung von Kunststoffabfallmaterialien im Herstellungsprozess hat sich ebenfalls erheblich auf die Abfallreduzierung und die CO2-Emissionen ausgewirkt.

  • Synapse® PACS (Silver)
Als branchenführendes medizinisches Bildgebungs- und Informationsmanagement-System bietet Synapse® PACS den Organisationen des Gesundheitswesens erhebliche Ressourcen-, Platz- und Zeiteinsparungen. Als nur ein Beispiel von ca. 650 Installationen in ganz Europa, kann das ASST Vimercate Krankenhaus in Italien genannt werden. Das Haus ist ein Hauptkunde und Partner von Fujifilm Italia SpA und betreibt dank der vollständigen Computerisierung all seiner klinisch-gesundheitlichen Prozesse mithilfe der Synapse®-Plattform eine hochtechnologische und papierlose Struktur. Dies bedeutet, dass Patientenakten einfach direkt am Patientenbett oder überall im Krankenhaus verwaltet werden können.


Hiererfahren Sie mehr über das Programm Green Value Products.

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