Deutschland

Fujifilm Europes Medical Systems Division veranschaulicht, wie europäische Brustzentren während der Coronavirus Pandemie Vorsorgeprogramme durchführen

Der Bericht, der auf im September und Oktober 2020 geführten Interviews basiert, zeigt, dass die Auswirkungen von Covid-19 den Zugang zu Brustzentren drastisch reduziert, aber gleichzeitig eine Erhöhung der Sicherheitsmaßnahmen für Patientinnen sowie Patienten, die sich einer Mammographie unterziehen müssen, vorangetrieben haben. Dr. Groening, Dr. Syrée und Drs. Schulze-Hagen, Experten aus Deutschland, die an dem Bericht teilgenommen haben, informieren beispielsweise darüber, dass die Verbesserung der Früherkennung zu einer höheren Überlebensrate führen kann.

26.11.2020

Während der ersten Phase der Covid-19-Pandemie setzten Länder in ganz Europa Brustkrebs-Screening-Programme, aufgrund der Schließung von Brustzentren in Krankenhäusern, aus. Infolgedessen entschieden sich viele Frauen mit Symptomen, nicht zum Arzt zu gehen, und sich keinem Mammographie-Screening zu unterziehen. In einigen Regionen ist die Zahl der Patientinnen, die zur Mammographie gehen, um mehr als zwei Drittel zurückgegangen.

Abhängig von den Lockdown-Phasen, die von Land zu Land unterschiedlich waren, wurden die europäischen Brustzentren nacheinander geschlossen - zuerst in Italien, dann in allen anderen Ländern. In ganz Europa mussten die Screening-Einheiten der Krankenhäuser kurzfristig neue Protokolle einführen, um die Arbeits- und Patientensicherheit zu gewährleisten. Das Personal wurde mit allen Schutz- und Hygienemitteln ausgestattet, und die Räume wurden so gestaltet, dass Mindestabstände eingehalten werden können, um das Risiko einer Ansteckung zu vermeiden. In ganz Europa haben sich die Frauengesundheitsdienste reorganisiert, um sich der Herausforderung durch Covid-19 zu stellen. Hierbei zeigen sie einen beispielhaften und positiven Umgang mit den veränderten Bedingungen. Sogar nach dem Ende der Lockdowns in Europa nahmen viele Frauen aus Angst vor einer Ansteckung mit Covid-19 nicht wieder an Vorsorgeprogrammen teil, obwohl diese wiederaufgenommen wurden. Wir wissen jedoch, dass das Brustkrebs-Screening Leben retten kann, und eine Reihe von Studien, die von einigen führenden Forschungseinrichtungen durchgeführt wurden, legen nahe, dass ein Abbruch des Screenings dazu führen könnte, dass der Prozentsatz der Frauen, die in Zukunft an Brustkrebs sterben werden, ansteigt.

Um diesen Wandel zu verstehen, haben wir Experten aus europäischen Brustkrebs-Screening-Einheiten eingeladen, zu einem Bericht beizutragen, der sich auf die aktuelle Situation in den Brustzentren konzentriert. Wir haben sie gebeten, uns von ihren Erfahrungen, den Auswirkungen der Pandemie auf neue Arbeitsmodelle und von den Veränderungen der Patientenbeziehungen zu berichten.

"Anhand der durchgeführten Interviews wird ein roter Faden sichtbar: nämlich die schnelle Reaktion auf die neuen Sicherheitsanforderungen, die durch die Pandemie entstanden sind. Um den Service für Patientinnen und Patienten zu gewährleisten, haben die Brustzentren neue Verfahren und Strukturen eingeführt. All dies wurde in einer Zeit umgesetzt, in der die Gesundheitssysteme auf der ganzen Welt durch die Covid-19-Pandemie unter Druck standen. Die Dauer eines Screenings wurde so umgestaltet, dass Frauen möglichst angstfrei ihren Präventionstermin einhalten können.

erklärt Herr Eiji Ogawa, VP Modality Solutions, Quality Assurance and Regulatory Affairs Medical Systems Division Fujifilm Europe GmbH.

Wir möchten dem Fachpersonal im Gesundheitswesen dafür danken, dass es auf unsere Anfrage reagiert, und uns bei der Erstellung dieses Berichts unterstützt hat. Vor allem danken wir ihnen für den unermüdlichen Einsatz, den sie in diesen Zeiten leisten.

Jetzt, in der zweiten Phase der Pandemie in Europa, ist die Wiederaufnahme und Aufrechterhaltung der Früherkennungsprogramme unerlässlich, denn Brustkrebs wird nicht bis zum Ende der Pandemie warten, und die Brustkrebsstationen sind bereit, ihren entscheidenden Beitrag zur Prävention zu leisten.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:

Luana Porfido
Head of Corporate Communication and Integration Chief,
luana.porfido(at)fjifilm(dot)com

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