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Fujifilm gründet das Informatics Research Laboratory

Dieses Labor dient der Stärkung von Grundlagentechnologien für fortschrittliche ICT wie IoT und AI sowie der Erweiterung seiner Anwendungen und der intensiveren Forschung und Entwicklung für modernste Technologien zur Analyse von Big Data.

31.03.2016

Die FUJIFILM Corporation (President: Shigehiro Nakajima) hat bekannt gegeben, dass das Informatics Research-Labor am 1. April 2016 eröffnet wird, um Forschung und Entwicklung für modernste Technologien im Bereich Informationswissenschaften*4 einschließlich Datenanalyse und grundlegende Softwaretechnologien durchzuführen. Dabei liegt der Schwerpunkt auf den Grundlagentechnologien wie moderne ICT*** einschließlich IoT (Internet of Things)* und AI (Artificial Intelligence)** und der Erweiterung eigener Anwendungen.

Die ICT hat sich derart rasant weiterentwickelt, dass inzwischen rund um den Globus unzählige Daten verschiedenster Art generiert werden. Durch den Trend, Big Data aktiv für Geschäftszwecke einzusetzen, nimmt die Big-Data-Analyse an Bedeutung zu. Heutzutage wird verstärkt nach Möglichkeiten zur automatischen Big-Data-Analyse geforscht, wie man beim maschinellen Lernen*5 und Deep Learning*6 sieht; die praktische Verwendung von AI wird Realität. Die Abteilung Forschung und Entwicklung führt folgende Studien unter Einsatz von AI durch: Analyse vorhandener Daten, um neue Substanzen/Materialien zu entwickeln oder Analyse von Forschungsunterlagen oder in-House-Entwicklungsdaten, um innovative Arzneistoffe zu entwickeln. Da in nächster Zukunft schnelle Fortschritte bei AI und IoT-Einsatzbereichen zu erwarten sind, werden Datenanalysen nicht nur für Forschung und Entwicklung, sondern auch in den Bereichen Marketing, Produktion, Verwaltung und Management verwendet.

Fujifilm hat maschinelles Lernen bereits bei Big-Data-Analysen von Bildern eingesetzt. Im Bereich Fotografie hat das Unternehmen zum Beispiel einen „Image Organizer“, eine einzigartige Bildanalyse-Technologie entwickelt, auf dem der „Year Album“-Dienst beruht. Dabei werden automatisch gute Bilder aus einer Vielzahl von Aufnahmen ausgewählt und in ein Fotoalbum abgelegt. Im Bereich Medizin hat Fujifilm den „Volume Analyzer SYNAPSE VINCENT” entwickelt, ein 3D-Bildanalysesystem höchster Präzision, das Schnittbilder von CT- oder MRT-Aufnahmen nutzt, um ein äußerst genaues 3D-Bild zu erstellen.

Außerdem bringt Fujifilm seine derzeit an verschiedenen Forschungseinrichtungen tätigen Datenwissenschaftler*7 zusammen, um das Informatics Research-Labor einzurichten. Damit sollen seine Grundlagentechnologien für die künftigen modernen ICT-Einsatzbereiche gestärkt und erweiterte Anwendungen bereitgestellt werden. Das Informatics Research-Labor wird im Rahmen von geförderten Partnerschaften mit Universitäten, Forschungsinstituten und Privatunternehmen innerhalb und außerhalb Japans einen Beitrag zur Forschung und Entwicklung in Sachen fortschrittliche Technologien wie Big-Data-Analysen im Bereich Informationswissenschaften und grundlegenden Softwaretechnologien leisten. Wir werden auch an der Personalentwicklung arbeiten, um künftige Datenwissenschaftler auszubilden.
Im Informatics Research-Labor setzen wir Grundlagentechnologien dazu ein, um neue Materialien, Produkte und Lösungen für die IoT-Gesellschaft zu entwickeln. Diese Technologien kommen Marketingtätigkeiten zugute, die auf einer genauen Nachfrageprognose basieren, und eignen sich auch für alle unternehmerischen Aktivitäten von Fujifilm.

Für die Entwicklung von Produkten und Diensten, die den Kunden-Anforderungen gerecht werden, setzt Fujifilm weiterhin auf seine modernen Technologien, und schafft so gleichzeitig neue Werte für unsere Gesellschaft.

  • *Abkürzung für Internet of Things (“Internet der Dinge”). Es bezieht sich auf einen Mechanismus, mittels Sensoren "Dinge" miteinander im Internet zu verknüpfen und durch Sammeln und Analysieren von Daten Werte zu erzeugen, die bislang nicht erreicht werden konnten.
  • **Abkürzung für Artificial Intelligence (“Künstliche Intelligenz”). Dabei handelt es sich um Forschung und Entwicklung, anhand derer Computer in die Lage versetzt werden, menschliche geistige Aktivitäten wie Erinnern und Lernen umzusetzen.
  • ***Abkürzung für Information and Communication Technology ( “Informations- und Kommunikationstechnik”). Mit diesem Begriff wird die Bedeutung von Kommunikation als konventionelles Konzept der IT (Informationstechnik) betont
  • *4wissenschaftliche Bereiche, einschließlich Informationsstudien, Datenverarbeitung, Informationssysteme, Informationswissenschaft und verwandte Bereiche, sowie Datenanalyse, AI-Technologie und Systemgrundlagentechnologien, die sie verwenden.
  • *5Technologien und Techniken, bei denen ein Computer über Funktionen verfügt, die den menschlichen Lernfähigkeiten entsprechen; eine der AI-Studien.
  • *6A “Maschinelles Lernen”: Methode, bei dem ein Computersystem Datenmerkmale lernt und Ereignisse erkennt oder kategorisiert; das System lernt umfassende Datenmerkmale und erkennt sie in einem äußerst hohen Ausmaß an Präzision.
  • *7Experten, die Einblick in anwendbare Big Data für Unternehmen mit enormen Datenmengen geben.
[ Übersicht der neuen Organisation ]
NameR&D Management Headquarters Informatics Research Laboratory
AdresseKaisei-cho, Kanagawa Japan (in den FUJIFILM Advanced Research Laboratories)
Tokio, Japan (*Es wird eine Niederlassung dieses Labors gegründet)
R&D contentForschung und Entwicklung nach modernsten Informationstechnologien wie Big-Data-Analysen und grundlegende Softwaretechnologien



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