This website uses cookies. By using the site you are agreeing to our Privacy Policy.

Deutschland

Anwenderbericht

Foto Schatz arbeitet jetzt mit einem FUJIFILM Drylab DL600

Seit über 90 Jahren gibt es Foto Schatz in Langenfeld im Rheinland.
Beim Hardware-Verkauf stehen Alben und Rahmen im Mittelpunkt.
An drei Order-it Terminals können die Kunden ihre Fotoarbeiten bestellen.
Bei Foto Schatz steht das Fujifilm Drylab DL600 in einem separaten Raum.

Es gibt Phasen, da brummt das Geschäft besonders. Derzeit ist so eine Phase. Neben dem Tagesgeschäft stehen Konfirmation, Kommunion und Schulabschlussbälle auf dem Programm und sorgen dafür, dass sich Uli und Cordula Brack (geborene Schatz) und ihre vier Mitarbeiter in dem traditionsreichen Fotogeschäft nicht über mangelnde Arbeit beklagen können. Foto Schatz gibt es seit 1928, aber vor allem in den vergangenen Jahren hat sich aus dem Fotohandel ein Bilddienstleister entwickelt, bei dem auf rund 100 Quadratmetern Verkaufsfläche plus Studio und Freigelände der Verkauf von Hardware sich vor allem auf Alben und Rahmen konzentriert. „Fotografie und Labor waren schon immer wichtige Standbeine für das Unternehmen. Mein Schwiegervater war beispielsweise einer der Vorreiter bei selbstentwickelten Farbbildern im Rheinland“, berichtet Uli Brack.

Die Freude an neuen Möglichkeiten und die damit verbundene Chance, das eigene Angebot auszubauen und für den Kunden attraktiver zu machen, zeichnete das Unternehmen stets aus. So nahm Foto Schatz in den 90er Jahren bereits ein analoges Minilab in Betrieb, tauschte es später gegen digitale Maschinen und vor kurzem gegen ein Drylab aus. Partner bei der Produktion der schnellen Bilder am Point of Sale war von Beginn an Fujifilm. „Die Qualität der Fujifilm Maschinen und der Service des Unternehmens haben mich von Anfang an begeistert“, betont Brack. Vor allem der Qualitätsaspekt spielt inzwischen eine extrem wichtige Rolle bei Foto Schatz. Lag das Verhältnis von Kundenaufträgen und selbst gemachten Fotos vor einigen Jahren noch bei geschätzten 70:30 Prozent, so haben sich diese Werte mittlerweile nahezu umgedreht. „Wir bemühen uns, die von uns geschossenen Aufnahmen nicht nur als Standardfotos, sondern als hochwertige Bildprodukte zu verkaufen. Deshalb haben wir beispielsweise in unserer Werksatt die Möglichkeit, Passepartouts zu schneiden, Fotoleinwände auf Keilrahmen aufzuziehen, die Fotos zu laminieren und die Oberflächen der Bilder zu veredeln“, so Brack. Außerdem bietet Foto Schatz mit großem Erfolg hochwertige gebundene Fotobücher und weitere Besonderheiten wie Stoffbanner oder Acrylfotos an, die von externen Dienstleistern gefertigt werden. Dass all diese Produkte zur Zufriedenheit der Kunden produziert werden können, liegt auch an der hohen Qualität des Fujifilm Drylab DL600, „das keinen Vergleich mit klassischen Silberfotos zu scheuen braucht und dem Thermosublimationsdruck weit überlegen ist“, stellt Brack fest. Doch die erzielte Qualität, die bei Foto Schatz auf dem Drylab in Formaten zwischen 9 x 13 cm und 30 x 120 cm produziert werden, war nicht der entscheidende Grund für den Umstieg von der Nassproduktion mit einem Frontier 550 auf das Trockenverfahren. „Eine hohe Qualität haben wir ja auch schon mit dem digitalen Frontier erzielt“, meint Brack. „Ausschlaggebende Argumente waren die extrem einfache Handhabung, die erhöhte Umweltfreundlichkeit und vor allem die alles in allem niedrigeren Kosten pro Bild im Vergleich zu Chemiefotos“, so Brack. Die extrem einfache Handhabung zeigt sich beispielsweise darin, dass die Maschine mit dem Einschalten einsatzbereit ist. Kontrollprints, Kalibrierung und Regeneration der Chemikalien gehören damit der Vergangenheit an. Auch der Chemiewechsel, der zwar durch den Einsatz von Boxen bereits deutlich einfacher war als noch vor einigen Jahren, hat sich erübrigt. Unter diesem Aspekt ist das Drylab DL600 deutlich umweltfreundlicher als das Wetlab; und auch die Tatsache, dass das Drylab weniger Energie verbraucht, wirkt sich nicht nur positiv auf die Betriebskosten, sondern auch auf die Umwelt aus.

Natürlich wird die Maschine nicht nur zum Drucken der selbst produzierten Fotos eingesetzt, auch Kundenaufträge werden damit bearbeitet. Zu diesem Zweck setzt Foto Schatz im Verkaufsraum drei Fujifilm Order-it Terminals und einen zusätzlichen Rechner ein, die im Netzwerk mit weiteren Computern, zum Beispiel im Studio und im Labor, verbunden sind. Während die Kunden an den Order-it Terminals ihre Standard-Bildaufträge bestellen, dient der zusätzliche Rechner dazu, individuelle Kundenwünsche zu bearbeiten.  Brack: „Eine Vielzahl von Kundenfotos ist heute mit dem ,karierten Maiglöckchen‘ zu vergleichen. Mal soll ein Ausschnitt vergrößert werden, mal eine Retusche vorgenommen werden, mal eine Farbkorrektur erfolgen, die über die Möglichkeiten der Terminals hinausgeht. Dies ist dank der weiterentwickelten und extrem flexiblen neuen Software des Drylabs viel einfacher geworden als zuvor.“ Und eröffnet Foto Schatz damit auch neue Möglichkeiten. So bietet man beispielsweise im Passbildgeschäft sehr erfolgreich statt der üblichen vier biometrischen Fotos auf einem Blatt Fotopapier verschiedene Kombinationen aus biometrischen und „anspruchsvollen“ Porträtaufnahmen an. Beim Abholen wird dem Kunden darüber hinaus eines der „anspruchsvollen“ Bilder im Format 9 x 13 cm in einem edlen Rahmen gezeigt. Eine Marketingidee, die hervorragend funktioniert, „denn eine Vielzahl von Kunden kauft dann nicht nur die bestellten Bilder, sondern auch das größere Format im Rahmen“, sagt Brack.

Als letzten wesentlichen Grund für die Entscheidung, auf das Fujifilm Drylab umzusteigen, nennt Brack die Produktionsgeschwindigkeit. „Damit ist nicht die mögliche Zahl der Prints pro Stunde oder die Zeitspanne bis zum ersten Bild gemeint“, erläutert Brack, „sondern vor allem Möglichkeit, umfassende Aufträge schnell abzuarbeiten.“ Beispielhaft nennt Brack hier „Kontaktabzüge“, die nach größeren Veranstaltungen produziert werden. „Dank Fujifilms Image Intelligence und der zusätzlichen Light Blue Tinte, die im DL600 eingesetzt wird, bringt die Maschine automatisch erstklassige Qualität, ohne dass wir die Aufnahmen zeitintensiv bearbeiten müssen. So kann es beispielsweise vorkommen, dass wir bei der Aufstellung des Karnevalszuges mehrere hundert Fotos der Gruppen und der einzelnen Teilnehmer machen und die fertigen Kontaktabzüge schon im Schaufenster hängen, wenn der Umzug eine Stunde später an unserem Geschäft vorbeizieht“, sagt Brack.